Im Schoß der silberhellen Schneenachtdort schlummert alles weit und breit,und nur ein ewig wildes Weh wachtin einer Seele Einsamkeit.
Du fragst, warum die Seele schwiege,warum sies in die Nacht hinausnicht gießt? – Sie weiß, wenns ihr entstiege,es löschte alle Sterne aus.
Aus: Die Gedichte 1906 bis 1910 (Paris, vor dem 7. Februar 1909)